Guten Morgen und willkommen zurück,
Ich hoffe, ihr seid bereit für einen sehr langen Beitrag. In meinem fünften
Monat ist sehr viel passiert und ich freue mich, euch nun darüber zu berichten.
Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass keiner der, noch kommenden Monaten
den letzten toppen kann.
Gefühlslage
Mein fünfter Monat war eindeutig von Glücksgefühlen geprägt. Ich kann mich
nicht erinnern, wann ich das letzte Mal für einen so langen Zeitraum so
zufrieden war oder ob es überhaupt jemals vorkam. Selbst schlechte Nachrichten
konnten mir nichts anhaben, da ich einfach innerlich glücklich war.
Ich war außerdem super dankbar für viele Dinge, allem voran für meine
Gastfamilie. Ich liebe sie einfach schon so sehr und will gar nicht darüber
nachdenken, dass meine Zeit mit ihnen begrenzt ist. Ich hatte ein super schönes
Weihnachten mit ihnen und selbst wenn wir nicht besonderes unternehmen, macht
es mich super glücklich, Zeit mit ihnen zu verbringen.
Ich habe mich in den letzten Wochen wirklich in Mexiko verliebt und wenn ich
nur an den Abschied im Sommer denke, wird mir richtig übel. Ich würde gerne
noch ein weiteres Jahr hier bleiben, doch aufgrund meines tollen Studienplatzes
in Reutlingen ist das leider nicht möglich.
Ich kann gar nicht genau sagen, was genau ich an Mexiko so liebe, aber es
ist einfach das Gefühl, dass ich hierher gehöre.
Am Anfang habe ich einiges hier nicht begriffen, aber jetzt, gut ein halbes
Jahr nach meiner Ankunft, verstehe ich die Kultur und Zusammenhänge schon um
einiges besser (wenn auch nicht komplett) und fühle mich zu Hause, auch wenn es
natürlich Dinge gibt, die mich stören.
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Dienstag, 6. Februar 2018
5 months update [Deutsch]
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Oaxaca, Mexiko
Dienstag, 21. November 2017
3 months update [Deutsch]
Hallo zusammen,
Zuerst einmal entschuldigt bitte meine Abwesenheit hier auf dem Blog. Meine letzter Beitrag kam einfach vor vier Wochen und das tut mir wirklich leid, allerdings habe ich mich eine paar Tage einfach nicht nach Schreiben gefühlt und danach war ich sehr beschäftigt, aber mehr darüber erfahrt ihr im Abschnitt über meine Gefühlslage und Erlebnisse. Ich habe nicht vergessen, dass ich über meine Tage im Isthmus schreiben wollte und ich verspreche, dass der Beitrag noch kommt genau wie einer über den "Día de los muertos" (Tag der Toten), auch wenn ich diese Themen auch hier schon anschneiden werden.
Gefühlslage
Es geht mir im Moment wirklich gut. Das war nicht den ganzen Monat so, denn nach meinem Ausflug in den Isthmus ging es mir einige Tage nicht besonders gut. Es war einfach eine anstrengende Zeit und ich habe einfach Zeit gebraucht, um über alles was ich gesehen und miterlebt hatte, nachzudenken. Deswegen gab es auch nicht sofort danach einen Beitrag zu dem Thema.
Die nächste Woche war dafür umso aufregender, da ich wegen des "Día de los muertos" nur zwei Tage arbeiten musste und es jeden Tag Events in der Stadt gab. Außerdem hat eine Freundin und Mitfreiwillige aus Mexiko Stadt Oaxaca besucht und wir haben einiges gemeinsam unternommen und insgesamt hatte ich einfach eine gute Zeit.
Zusätzlich hat sich in derselben Woche noch etwas Anderes zum Besseren gewendet, nämlich meine Wohnsituation. Ja, ich bin umgezogen. Ich war einfach nicht glücklich mit dem Alleinwohnen und ich konnte mir nicht vorstellen, es noch länger beizubehalten. Deswegen habe ich gefragt, ob es möglich wäre, eine Gastfamilie für mich zu finden und glücklicherweise haben wir sehr schnell eine gefunden. Ich habe sie dann an einem Nachmittag besucht, um zu schauen, ob es passt und ob wir es uns vorstellen können, dass ich zu ihnen ziehe. Ich mochte die Familie sofort und bin super zufrieden, seit ich dort lebe. Es tut einfach gut, abends und am Wochenende nicht die ganze Zeit allein zu sein. Ich musste in den letzten drei Monaten einfach feststellen, dass ich ein Familienmensch bin und auch wenn ich meine Privatsphäre schätze und manchmal Zeit für mich brauche, allein zu wohnen, macht mich einfach unglücklich.
Die letzten zwei Wochen waren also größtenteils wirklich super, das einzige negative war, dass sowohl meine PC im Büro als auch mein Laptop teilweise nicht funktionierten. Besonders letzterer scheint so langsam aufzugeben und das ist wirklich nicht gut, da ich ihn sowohl bei der Arbeit als auch in meiner Freizeit brauche.
Zuerst einmal entschuldigt bitte meine Abwesenheit hier auf dem Blog. Meine letzter Beitrag kam einfach vor vier Wochen und das tut mir wirklich leid, allerdings habe ich mich eine paar Tage einfach nicht nach Schreiben gefühlt und danach war ich sehr beschäftigt, aber mehr darüber erfahrt ihr im Abschnitt über meine Gefühlslage und Erlebnisse. Ich habe nicht vergessen, dass ich über meine Tage im Isthmus schreiben wollte und ich verspreche, dass der Beitrag noch kommt genau wie einer über den "Día de los muertos" (Tag der Toten), auch wenn ich diese Themen auch hier schon anschneiden werden.
Gefühlslage
Es geht mir im Moment wirklich gut. Das war nicht den ganzen Monat so, denn nach meinem Ausflug in den Isthmus ging es mir einige Tage nicht besonders gut. Es war einfach eine anstrengende Zeit und ich habe einfach Zeit gebraucht, um über alles was ich gesehen und miterlebt hatte, nachzudenken. Deswegen gab es auch nicht sofort danach einen Beitrag zu dem Thema.
Die nächste Woche war dafür umso aufregender, da ich wegen des "Día de los muertos" nur zwei Tage arbeiten musste und es jeden Tag Events in der Stadt gab. Außerdem hat eine Freundin und Mitfreiwillige aus Mexiko Stadt Oaxaca besucht und wir haben einiges gemeinsam unternommen und insgesamt hatte ich einfach eine gute Zeit.
Zusätzlich hat sich in derselben Woche noch etwas Anderes zum Besseren gewendet, nämlich meine Wohnsituation. Ja, ich bin umgezogen. Ich war einfach nicht glücklich mit dem Alleinwohnen und ich konnte mir nicht vorstellen, es noch länger beizubehalten. Deswegen habe ich gefragt, ob es möglich wäre, eine Gastfamilie für mich zu finden und glücklicherweise haben wir sehr schnell eine gefunden. Ich habe sie dann an einem Nachmittag besucht, um zu schauen, ob es passt und ob wir es uns vorstellen können, dass ich zu ihnen ziehe. Ich mochte die Familie sofort und bin super zufrieden, seit ich dort lebe. Es tut einfach gut, abends und am Wochenende nicht die ganze Zeit allein zu sein. Ich musste in den letzten drei Monaten einfach feststellen, dass ich ein Familienmensch bin und auch wenn ich meine Privatsphäre schätze und manchmal Zeit für mich brauche, allein zu wohnen, macht mich einfach unglücklich.
Die letzten zwei Wochen waren also größtenteils wirklich super, das einzige negative war, dass sowohl meine PC im Büro als auch mein Laptop teilweise nicht funktionierten. Besonders letzterer scheint so langsam aufzugeben und das ist wirklich nicht gut, da ich ihn sowohl bei der Arbeit als auch in meiner Freizeit brauche.
| Der Blick von meinem neuen Zuhause. Der Nachteil: man muss sehr steil hochlaufen... |
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Montag, 18. September 2017
My departure from Germany & my arrival in Mexico [Deutsch]
Hallo zusammen,
Ich bin jetzt seit über vier Wochen in Oaxaca und es ist schon so einiges passiert. Ich werde über die meisten in meinem 1 Monatsupdate reden, dass heute oder morgen auch auf Deutsch online kommt. Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Post komme: es geht mir. Natürlich hat mich das Erdbeben ziemlich erschreckt, aber ich bin ok und meine Stadt hat auch nicht so sehr unter den Folgen zu leiden. Das Gleiche kann nicht über meine Arbeit gesagt werden, aber mehr darüber erzähle ich euch im nächsten Blogpost. Mein Beileid gilt Allen, die bei dieser schrecklichen Naturkatastrophe jemand ihnen nahestehenden oder ihre Lebensgrundlage verloren haben.
Auch wenn das alles schrecklich ist, komme ich jetzt zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags.
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Oaxaca, Mexiko
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